Noch mehr Mythen über die Liebe

Weiter geht’s mit unserer Betrachtung, welche Beziehungsmythen Bestand haben oder lediglich auf Vorurteilen basieren. Hier zum ersten Beitrag der Vorurteile der Liebe.

Mythen über die Liebe

Ist Schönheit wirklich alles?

Wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass wir per Computer designte Models attraktiver finden als reale Frauen und Männer. Sind traumhaft schöne Girls deshalb die Glückspilze bei der Partnerwahl, weil sie sich ihren Märchenprinzen oder Mr. Right nur auszusuchen brauchen?

Die meisten Menschen wählen ihre Partner nach dem Motto „Gleich und gleich gesellt sich gern“. Das heisst, sie entscheiden sich für jemanden, der ähnlich gut ausschaut wie sie selbst. Überirdisch wirkende Beautys haben demnach weitaus weniger Auswahlchancen als der Durchschnittsbürger. Viele Männer haben ausserdem Angst vor Zurückweisung bei besonders attraktiven Frauen. Und auffallend schöne Männer gelten als überaus eitel. Es ist also schwerer anstatt leichter für glamouröse Menschen, jemanden Festes zu finden.

Beziehungsarbeit – ein harter Job?

Nach Liebesglück auf Wolke sieben klingt das nicht gerade. Hat eine Partnerschaft wirklich nur dann Bestand, wenn beide hart daran arbeiten? Beziehungsexperten raten von quälend langen Grundsatzgesprächen ab, wie das Miteinander besser und beglückender laufen könnte. Lieber solltet Ihr viel Zeit miteinander verbringen, Euch miteinander beschäftigen und zärtlich miteinander umgehen. Lieber eine Stunde kuscheln als stundenlang die Beziehung auseinanderpflücken – so bleibt Ihr glücklich!

Vorwürfe sind der erste Weg zur Besserung?

Bestimmt nicht, denn der legendäre Satz „Liebling, wir müssen reden!“ ist oft nur der Auftakt für eine Litanei aus Vorwürfen und Beschuldigungen. Lang kann die Liste der Versäumnisse und Missetaten sein. Anstatt beim Partner den Frust abzuladen und ihn mit „Nie machst du…“ auf der ganzen Linie zu nerven, sollten besser klare Bitten und Aufträge ausgesprochen werden. Die lassen sich schnell abstimmen, und niemand hat hinterher einen moralischen Kater wie nach einem klassischen Beziehungsgespräch.

Ist Streit ein Beziehungskiller?

Oft streitenden Paaren wird meist keine tragfähige Partnerschaft zugetraut. Psychologen sehen das anders: Die Häufigkeit von Auseinandersetzungen ist nicht so wichtig, solange die positiven Dinge in einer Beziehung überwiegen. Wer sich gegenseitig mit wertschätzenden Bemerkungen verwöhnt, kann Vorwürfe besser abfedern und ist eher bereit, sich der Kritik des Partners zu stellen.

Über Marcel Scherrer

Geschäftsführer
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